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Update I. Quartal 2026

Update I. Quartal 2026

Neuordnung und Sanierung Flugbetriebsflächen Traunstein

Durch die Oberste Rettungsdienstbehörde (StMI) wurde Traunstein 1976 als Luftrettungsstandort be-stimmt und ist ein Krankenhaus der gehobenen Schwerpunktversorgung (Versorgungsstufe II). Es war eines der ersten Luftrettungszentren mit dem bundesweit wegweisendem Konzept eines Dachlandeplatzes. Zuständig für die medizinische Notfallversorgung der ganzen Region Chiemgau und des Berchtesgadener Landes ist dies elementar. Die Kliniken Südostbayern AG hält am Standort ebenfalls neben einem überregionalen Traumazentrum ein Level-1-Perinatalzentrum vor. Die schnelle Lufttransportanbindung ist hier unabdingbar. Der vorhandene Standort wird gemäß geltender Vorschriften ertüchtigt. Aktuell befinden wir uns in der Entwurfsplanung.

Colandis GmbH Kahla

Im Auftrag der Colandis GmbH, Partner für Reinraumtechnologie, entsteht ein Erweiterungsbau in Holzbauweise für Industrie und Lager sowie Büro- und Sozialräumen. Der Erweiterungsbau wird mittels eines Übergangsbauwerks in Stahlbetonbau mit dem bestehenden Gebäude verbunden. Der Erweiterungsbau gliedert sich in zwei Bereiche: Lager/Halle (eingeschossig) und Büro-/ Sozialtrakt (zweigeschossig). Aufgrund der Hanglage des Grundstücks liegt das Erdgeschoss des Neubaus auf Höhe des Obergeschosses des Bestandsgebäudes. Durch das Übergangsbauwerk gelangt man über einen Treppenraum vom OG Bestand zum EG und OG Neubau. Für die praktische Realisierung werden im Bestand bauliche Anpassungen notwendig, um entsprechende Durchgänge zum Übergang zu schaffen. Das Übergangsbauwerk ist statisch unabhängig von den angrenzenden Bauwerken. Mitten in der Ausführungsphase und im Holzbau des 2. Bauabschnittes wächst die Erweiterung als Ergebnis neuer innovativer und komplexer Lösungsansätze zur Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung für den Industriestandort. Als Planer und Ausführer haben wir die Ansprüche an ressourcen- sowie energieeffizientes Bauen sowie der nachhaltigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien auch im Gewerbe- und Industriebau auf die Erfordernisse des Unternehmens unter Maßgabe der technischen und ökonomischen Umsetzbarkeit, zugeschnitten.

Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung Berlin

Die Arbeiten für die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung schreiten voran. Die Anbauten, sowie die Sanierung des Bestandes befinden sich in der Ausführungsplanung. Die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke sind in der Abschlussphase.

Außenanlagen Schiller-Theater Rudolstadt

Die Neugestaltung der Außenanlagen sind Bestandteil der komplexen Maßnahme „Sanierung von Hochwasserschäden und präventiver Hochwasserschutz im Thüringer Landestheater Rudolstadt“. Mit Ersatzneubau des Zuschauerhauses sowie Umbau und Sanierung des Bestandes des Theaterfunktionsanbaues, des Magazins und des Bühnenhauses wird eine freiräumliche und funktionale Neuordnung des öffentlichen Raumes im Theaterumfeld erforderlich. Die Neugestaltung hat das Ziel bauliche und funktionale Defizite zu beheben und in Verbindung mit den angrenzenden Gebäudenutzungen sowie vorhandener und geplanter Wegeverbindungen eine Aufwertung des Freiraumes zu erreichen. Dabei wurde der besonderen Lage des Areals im Stadtraum Rechnung getragen.

Grundschule Eckartsberga

Die Verbandsgemeinde An der Finne saniert seit mehreren Jahren den Grundschulstandort Eckartsberga. Aufgrund der schlechten Bausubstanz des in den 1950er Jahren errichteten Gebäudeteils, ist ein Ersatzneubau erforderlich geworden, der zusätzlich die Barrierefreiheit des Gebäudes gewährleisten und wichtige fehlende Schulfunktionen (Aula, Verwaltung) beherbergen soll. Das Gebäude wird im Bereich des Vorgängerbaus errichtet. Erforderliche Gründungsmaßnahmen (Bodenaustausch, Tiefergründung, tragende Bodenplatte) berücksichtigen diesen Umstand. Das Tragwerk wird in Stahlbeton-Fertigteil-Bauweise als Skelettbau errichtet. Die Außenwände sind in Holzelement-Bauweise konzipiert und stellen als bauphysikalische Hülle ein wiederkehrendes, markantes Gestaltungsmerkmal des Gebäudes dar. In der Fassade werden großzügige Holz-Alu-Elemente verbaut. Zur Sicherung der Barrierefreiheit wird eine Aufzugsanlage errichtet, die über einen unbeheizten, aber witterungsgeschützten Verbindungsgang auf dem Gründach das gesamte Grundschulensemble vertikal erschließt. Innerhalb der Geschosse wird die Barrierefreiheit über Rampenanlagen gewährleistet. Durch multifunktionale Einbauten wie Schränke, Schiebewände, Sitzstufen und mobile Arbeitsplätze wird ein vielfältiges, pädagogisches Angebot ermöglicht.

Verkehrs- und Freianlagen Schule Eckartsberga

Das Konzept der Verkehrs- und Freianlagen betrachtet die räumliche Einordnung und Flächenzuweisung der notwendigen Funktionen im Außenraum der Grundschule und des zu einem späteren Zeitpunkt geplanten Kintertagesstättenneubaues. Die Verkehrs- und Außenanlagen nehmen die topografischen Vorgaben des Grundstückes unter Beachtung der Zwangspunkte auf. Nördlich des Schulgebäudes werden die wesentlichen Erschließungsfunktionen untergebracht. Grundsätzlich sollen die Verkehrsströme der Schule und der geplanten Kita getrennt werden.

B-Plan Liebengrün/ Liebschütz

Die Neufassung des Bebauungsplans „Wohngebiet Teile Liebengrün“ wurde von der Verwaltungsbehörde genehmigt. Die Genehmigung wurde zwischenzeitlich durch die Gemeinde bekanntgemacht und der Bebauungsplan ist damit rechtskräftig. Auf landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Flächen, unter Einbeziehung der bereits vorhandenen Bebauung, wurde eine Wohnbauflächenentwicklung für den Bau von Einfamilienhäusern ermöglicht. Parallel dazu wurde der Ursprungsbebauungsplan aufgehoben, der aufgrund hoher Erschließungskosten in den letzten 20 Jahren nicht vollständig umgesetzt wurde.

Klarstellungs- und Ergänzungssatzung Herschdorf

Die Klarstellungs- und Ergänzungssatzung Herschdorf wurde noch im vergangenen Jahr als Satzung beschlossen und bei der Rechtsaufsichtsbehörde zur Anzeige gebracht und von dieser ohne die Geltendmachung von Verfahrensfehlern gewürdigt. Mit Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses Anfang 2026 wurde die Satzung rechtskräftig und ermöglich eine Bebauung am östlichen und westlichen Ortsrand.

B-Plan Pößneck

Der Bebauungsplan „Wohngebiet Rosa-Luxemburg-Straße“ in Pößneck wurde von der Unteren Verwaltungsbehörde genehmigt. Die Genehmigung wurde bekanntgemacht und der Bebauungsplan hat Rechtskraft. Durch Überplanung des „Außenbereichs im Innenbereich“ wurde in zentrumsnaher Lage die Möglichkeit für eine allgemeine Wohnbebauung (19 Baukörper) geschaffen.

TEAG Thüringen Energie AG

Die Thüringen AG ist im Besitz einer alten DDR-Hallenimmobilie aus den 60er Jahren am Rande des neu entstehenden „TEAG Campus Erfurt“. In einem ersten Schritt wurden Studien, d.h. Funktionsermittlung, Flächenbedarfsermittlung und Kostenvergleich für eine Nachnutzung der alten Halle angestellt. Diese ergaben, dass sich eine Nachnutzung als Lager sowie Schulungs- und Ausbildungseinrichtung wirtschaftlich darstellt. Bei der Halle handelt es sich um eine ca. 3.700 m² große DDR-Stahlbetonindustriehalle aus den 1970´er Jahren. Das Gebäude besteht aus zwei ca. 12 m hohen Hallenflügeln und einem ca. 6 m hohem Anbau. Durch uns werden unterschiedliche Aufgabenstellungen und Planungen zum Beispiel eine Bestandsaufnahme hinsichtlich elektrischer Anlagen, die Dach- und Fassadensanierung ausgeführt und betreut.

Gager Wohnbebauung

Kommunaler Wohnungsbau auf Rügen. Auf Grundlage unseres Vorentwurfs, werden drei Mehrfamilienhäuser auf dem Baugrundstück entstehen. Die einzelnen Wohnhäuser sind mit einem freien Blick in die Zicker Berge angeordnet. Mit einer Längsausrichtung nach Nord-Süd erhalten alle Wohnungen eine Ost-Westbelichtung. In Anlehnung an den Charakter eines Einfamilienhauses wurde eine niedrige Geschossigkeit und Baukörperausdehnung gewählt. Mit einer Drempelhöhe von ca. 1,60 m entsteht ein wirtschaftliches Verhältnis zwischen der Grundfläche und dem umbauten Raum. Die Dachneigung des Satteldachs von 35° entspricht einer ortstypischen Dachform. Mit einer ruhigen Farbgebung der Fassaden in deckend erdigen und hellen Tönen, sowie einer Bedachung aus quadratischen Betonziegeln in dunklem Grau, fügen sich die Baukörper in ihre Umgebung ein. Die moderne Interpretation der Dachgauben mit einer Bekleidung aus Fassadenplatten wird passend zur Außenwand in einem dunklen, aber freundlichen Farbton gewählt. Wir befinden uns in der Ausführungsplanung und die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke in der Bauphase laufen.

Einfamilienhaus in Jena

Für unsere Auftraggeber wird das bestehende Wohnhaus um einen Garagenanbau mit obenliegender Terrasse nach Westen hin erweitert. Damit keine Baulasteintragung erfolgen muss, wurden beide Flurstücke vereinigt. Im Zuge dessen wird das auch das bestehende Wohnhaus saniert. Auf dem Grundstück entsteht ein tolles Zuhause für unsere Auftraggeber. Wir haben in enger Abstimmung Vorschläge, Entwürfe und Pläne erarbeitet, die den Wünschen und Ansprüchen Rechnung tragen. Aktuell befinden wir uns im Trockenbau und in der Herstellung der Wände und Böden, Einbau der technischen Anlagen und der Fertigstellung der Fassade.

Wohnungsbaugenossenschaft Jena – Neubau, Nachverdichtung, Sanierung

Für die Wohnungsbaugenossenschaft in Jena haben wir innerhalb einer Machbarkeitsstudie Entwurfsideen und deren Wirtschaftlichkeit erörtert. Die Grundrisse der Sanierung und der Neubauten wurden während der Erarbeitung der Leistungsphase 2 mit der Immobilienabteilung abgestimmt. Ein Wohnungsschlüssel – die Anzahl der 2-, 3- und 4-Raum-Wohnungen – steht fest. Ebenso sollen die bereits vorgeschlagenen Wohnungsgrößen beibehalten werden. Anschließend werden die Grundrisse optimiert und in der LPH 3 zunächst im Rahmen der weiteren Planung abgestimmt. Zu unseren Aufgaben gehört neben dem Wohnungsneubau, der Sanierung und der Aufstockung der Wohnblöcke auch ein Parkhaus und die Freiflächen. Ein tolles Projekt der innerstädtischen Entwicklung. Zunächst geht es um die Umsetzung des Parkhauses sowie die Aufstockung/Sanierung der Altbauten und den Neubau der 4 Wohngebäude. Die Neuordnung im Quartier ermöglicht alternative Grundrisse, lässt durch das Parkhaus den fahrenden Verkehr reduzieren oder gar ganz beruhigen, lässt Freiflächen entstehen und erhöht dadurch zusätzlich die Lebensqualität und wertet insgesamt das Quartier auf.

Container Hotel Rügen

Zu den Bauten im Sassnitzer Hafen zählen architektonisch herausragende und daher unter Schutz stehende Gebäude. Zu diesen zählt der seit vielen Jahren leer stehende Glasbahnhof – ein in den 1950er erbautes Fährterminal für die Eisenbahnline nach Schweden. Dieser Glasbahnhof soll durch die Errichtung des Containerhotels in neue Nutzung gebracht werden. Auf dem benachbarten Pier sollen im gestalterischen Motiv eines Containerschiffs Hotelzimmer errichtet werden. Der Neubau soll auf einem Uferbauwerk, westlich des Glasbahnhofes, errichtet werden. Der Bauherr ist Grundstückseigentümer. Das Bauwerk soll als Hotelgebäude und Beherbergungsstätte genutzt werden. Der geplante Neubau des Containerhotels versteht sich als Bestandteil des umfassenden Entwicklungskonzepts des Sassnitzer Stadthafens, in dem durch verschiedene Nutzungsansätze touristisches Leben in die vormals industriell und logistisch genutzten Bereiche des Sassnitzer Hafens, der eine Vielzahl von historische bedeutsamen Bauwerken beherbergt, gelenkt werden soll. Für die Projektentwicklung bedarf es eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes. Dieser wird, ebenso wie die Konzeption und die Ausführung der Maßnahme, in unserem Haus erarbeitet und ausgeführt.

Machbarkeitsstudie zur Integration eines Kindergartens und einer Grundschule in den Buteile-Hallenkomplex

Beginnend mit einer Beauftragung innerhalb einer Ausschreibung zur Landesgartenschau zur Ertüchtigung der Buteile-Halle als Ausstellungshalle, sind wir nun mit der Umsetzbarkeit zur Integration eines Kindergartens und einer Grundschule betraut. Untersucht wird der bauliche Bedarf an einem Kindergarten und einer Grundschule, inkl. Essensversorgung und Sporthalle. Da sich in den bisherigen Planungen bereits intensiv mit der Bestandsstruktur beschäftigt wurde, soll vor dem Hintergrund der gewonnen Erkenntnisse zur Bestandskonstruktion untersucht werden, wie und mit welchem Aufwand diese Funktionen am Standort realisiert werden können – alles unter Berücksichtigung der Ansprüche aus der kommenden Landesgartenschau. Die Kombination und das Vereinen der unterschiedlichen und vielseitigen Nutzungen werden zweckmäßig erdacht und konzipiert und ebenso auch jahreszeitlich dimensioniert. Es entsteht ein großartiger, diverser Begegnungsort, der zusätzlich die unterschiedlichsten Altersgruppen berücksichtigt.

Neubau eines Bürogebäudes in Weimar

Die Gesellschaft für Ingenieur- und Umweltgeophysik sowie Radar- und Bohrloch-Radar-Technologie führt Feldstudien in den Spezialgebieten durch. Hierfür wird eine Vielzahl von Maschinen und mittelgroßen Geräten notwendig. Unsere Aufgabe besteht im Neubau eines Bürogebäudes die Zusammenführung der Büro- und Feldarbeiten in einem Bauwerk. So sollen Werkstätten, Lagerflächen, Stellplätze für Firmenwagen und Büroarbeitsplätze sowie Sozialräume zusammengebracht werden. Als Lösung für das vorhandene Areal ist ein Baukörper geplant, der als niedriger, langgestreckter Solitär in das Baufenster eingepasst worden ist. Das Erdgeschoss beinhaltet neben Büroräumen, Sozial- und Sanitärbereichen zwei Werkstätten (einfache Holz- und Elektroarbeiten) und einen Lagerbereich mit zwei Be- und Entladezonen. Im Obergeschoss werden Büroräume, Besprechungs- und Pausenräume konzipiert. Die Erschließung wird durch ein Treppenhaus gewährleistet. Zum Gerätepark zählen auch zwei kleinere Transporter. Die Unterbringung der Materialien und Fahrzeuge in einem geschützten Innenraum ist essenziell für die Gestaltung. Eine Elektrowerkstatt mit langer Arbeitsbank und ausreichend Stauraum sowie eine Holzwerkstatt sind baulich herzurichten. Damit der Bereich als vollständige Funktionseinheit genutzt werden kann, werden geschlechtergetrennte Umkleiden und Sanitärräume mit Dusch-Möglichkeiten notwendig. Da bei den Feldstudien mit Erdstoffen gearbeitet wird, wurden auch Waschmöglichkeiten für Kleidung eingeplant. Die Baugenehmigung liegt vor.

Rathaus Kindelbrück – Sanierung

Die Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück beabsichtigt die Sanierung des Rathauses, um die zunehmenden baulichen Mängel zu beseitigen, bevor schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz entstehen. Das Vorhaben umfasst Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am bestehenden Rathaus der Stadt Kindelbrück. Eine Nutzungsänderung, Erweiterung der Gebäudekubatur oder Änderung der Stellplatzsituation ist nicht vorgesehen. Einzelne Fenster sowie die Haupteingangstür werden erneuert; die Ausführung erfolgt in vergleichbarer Gestaltung. Ebenso wird die bestehende Glasüberdachung durch eine neue Glasüberdachung in ähnlicher Gestaltung ersetzt. Auf dem Dach ist die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen.

Tragwerksplanung für ein Wohnhaus in Weimar

Ein Wohnhaus in Weimar soll saniert werden, dafür haben wir in unserem Haus die Tragwerksplanung durchgeführt. Ein tolles Haus, dass der ursprünglichen Nutzung als Wohnhaus wieder zugeführt wird.

Louis Renner GmbH

Die Bauherren der Louis Renner GmbH planen eine Neustrukturierung des Produktionsbetriebs in der bestehenden Produktionshalle in Meuselwitz. Zur Integration der Hammerkopffertigung (Klaviermechanik) ist eine Holzstaubabsauganlage erforderlich. Aufgrund der Anlagengröße kann diese nur außerhalb der Hallenkontur platziert werden. Die Holzstaubabsauganlage (ca. 9,80 m × 3,05 m × 12,00 m) wird an der südlichen, inneren Gebäudeecke positioniert. Das haustechnische Konzept sieht auf dem niedrigen Hallendach eine neue raumlufttechnische Anlage vor, um den
abgesaugten Luftstrom zum Heizen und Kühlen nutzen zu können. Durch die Neustrukturierung der Produktion, die Ergänzung von Maschinen sowie die Umstrukturierung im Inneren der Halle wird
die Erstellung eines neuen Brandschutzkonzeptes erforderlich. Zur Erfüllung der Anforderungen aus diesem Konzept ist die Installation einer Sprinkleranlage mit dem Vorhalt der entsprechenden Wassermenge notwendig. Hierfür ist im südlichen Grundstücksbereich ein oberirdisches
Silo geplant. Das Silo muss ein Wasservolumen von 300 m³ vorhalten. Dies entspricht einem Silo mit einem Durchmesser von ca. 7,00 m und einer Höhe von ca. 10,00 m. Durch die Integration der Hammerkopffertigung soll der Standort Meuselwitz gestärkt werden, wodurch zusätzliche Arbeitsplätze
entstehen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Errichtung weiterer Stellplätze auf dem Grundstück. Zu diesem Zweck werden die bestehenden Freiflächen umgeplant und um weitere Stellplätze ergänzt.

Rosenthal am Rennsteig

Für die Gemeinde Rosenthal am Rennsteig haben wir im Ortsteil Neundorf, im Ortskern einen Spielplatz mit Aufenthaltsbereich neu errichtet. Der Planungsbereich befindet sich im westlichen Ortskern unmittelbar hinter dem Gasthaus mit Saal. Die Fertigstellung und Einweihung ist erfolgt. Der Platz bietet Kletter- und Schaukelmöglichkeiten und mit der Nachbildung eines Traktors in Holzbauweise sicher auch ein gestalterisches Highlight. Eine tolle Idee.

TITAN WIND ENERGY

Die Arbeiten auf der Baustelle schreiten voran. Nach Übernahme der Projektsteuerung für dieses außergewöhnliche Projekt, haben wir zunächst geordnet, analysiert und bewertet. Der Fahrplan ist eindeutig. Das Projekt wird den Hafen und die Region prägen, als ein herausragender Standort in der Produktion von Monopiles in Deutschland. Die Schwerlastlagerflächen befinden sich in der Herstellung und haben eine Fläche von 35 Hektar. Die Bestandshallen werden ertüchtigt, um der Dimensionen der Herstellung und der zu verwendenden Materialien sowie dem Lasteintrag standhalten zu können. Die Gründungsfundamente weisen eine Länge von bis zu 140 m auf und haben eine Durchmesser von bis zu 14 Metern. Die Rammebenen für die neu zu errichtenden Hallen 6/7 werden hergestellt.
Hinzu kommen alle notwendigen Medientrassen im Außenbereich, die zu oder von den Hallen weggeführt werden. Auch ein Waschplatz für die Reinigung der Monopiles nach Austritt aus Halle 5, bevor sie zur Endbehandlung in die Hallen 6/7 verbracht werden, wird errichtet. Außerdem werden Sedimentationsanlagen für das anfallende Regen- und Abwasser gebaut. Im Bereich Hallenkomplex 4, werden aktuell die Gründungsarbeiten ausgeführt. Als Tiefgründungselemente werden Ortbetonrammpfähle in den Boden eingebracht, aktuell sind es bereits ca. 1.550 Stück. Die Pfähle werden mit einer durchschnittlichen Länge von ca. 18 m eingebracht. Somit bisher ca. 28 km Ortbetonrammpfähle verbaut im Bereich H4/4A.

Die Steuerung des neu zu errichtenden Hallenkomplexes für die weitere Verarbeitung ist ein weiterer Bestandteil unserer Projektsteuerungsaufgaben. Die komplexen Baumaßnahmen am Standort erfordern exakte Koordination, Überwachung und Steuerung von Kosten, Terminen, Qualitäten und sämtlichen Prozessen, um diese fristgerecht, budgetkonform und in der gewünschten Qualität zu realisieren.

Freiflächengestaltung Gerberstraße Pößneck

Die Stadt Pößneck beabsichtigt im innerstädtischen Bereich die Gestaltung einer durch Abbruch von Gebäuden entstandenen Brachfläche. Auf einem Teil der Fläche (Teilfläche B) sollen Elektroladeplätze entstehen. Die die Ladeplätze umgebende Freifläche wird durch die Stadt Pößneck als Grünanlage gestaltet. Eine der Teilfläche B gegenüberliegende Freifläche soll ebenfalls aufgewertet sowie städtebaulich und gestalterisch mit der Freifläche, auf der die Elektroladeplätze entstehen sollen, verbunden werden.

Wohn- und Hotelanlage Sassnitz

Hier sind wir mit der Erstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zur Errichtung einer Wohn- und Hotelanlage auf Rügen und der Umsetzung des entsprechenden Vorhabens betraut. Im nördlichen Teil des Geltungsbereichs, entlang der Waldmeisterstraße, entstehen Wohngebäude, die als Solitärgebäude eine lockere Bauweise ermöglichen. Der südliche Teil ist für die Errichtung eines Hotelkomplexes vorgesehen. Dieser weist eine Zeilenbebauung auf, die durch Unterbrechungen eine aufgelockerte Struktur ermöglicht und die Stadtsilhouette dadurch nicht zu stark in der Wirkung dominiert. Ergänzend sollen Wohngebäude realisiert werden. Die Baukörper werden hinsichtlich ihrer Höhenentwicklung an die vorhandene Umgebungsbebauung und Topografie angepasst. Es ist eine Terrassierung der Gebäudehöhen vorgesehen, die sich an dem von Nord nach Süd fallenden Gelände orientiert.

Städtebauliche Studie Heringsdorf

Für unsere Auftraggeberin, die ein geplantes Neubauprojekt auf Usedom umsetzen möchte, sind wir mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes inklusive Ermittlungen von projektbezogenen Kennzahlen und Statistiken betraut. Unsere Aufgaben bestehen in der Überarbeitung des bestehenden B-Planes, in der Konzeption der Wohnungen mit Fokussierung auf altersgerechtes Wohnen, barrierefrei. Um die Verschattung aufgrund des Baumbestandes nachzuvollziehen, haben wir eine Simulation des Verlaufs durchgeführt. Auch diese Ergebnisse werden in der Studie berücksichtigt ebenso wie die Maßgaben zur Solarpflicht u.v.m. Untersucht werden unterschiedliche Zielsetzungen und deren Auswirkungen.

Universitätsmedizin Greifswald

Die SIGMA PLAN® Interdisziplinäre Bauplanung Weimar GmbH wurde durch die Universitätsmedizin Greifswald mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie/einer städtebaulichen Analyse zur Verortung der Beruflichen Schule beauftragt. Dem vorausgegangen war unsere Machbarkeitsstudie zur beruflichen Schule. Ziel der vorliegenden Machbarkeitsstudie war es, zu überprüfen, in welcher Form der Neubau der Pflegeschule in den bestehenden städtebaulichen Kontext eingefügt werden kann und somit die Entwicklung eines modernen, zukunftssicheren und innovativen Bildungsstandortes an der UMG für Gesundheitsfachberufe beinhaltet. Die Machbarkeitsstudie zeigte die bestehende Situation anhand mehrerer Analyseschritte und planerischer Werkzeuge. Für das Grundstück ist die Größe und Form der umgebenden Bebauung und Vegetation maßgebend. Daraus ergibt sich eine mögliche städtebauliche Figur. Anhand der Plausibilitätsprüfung und Bezugnahme des Flächenbedarfes der vorangegangenen Machbarkeitsstudie ergibt sich ein Baukörper, welcher im Erdgeschoss transparent und mit abgetreppter Geschossigkeit gestaltet werden kann. Die gezeigte Perspektive diente der Veranschaulichung des Volumens, wobei die Konkretisierung Bestandteil nachfolgender Planungsprozesse ist.

Neubau Mehrfamilienhaus auf Rügen

Der Neubau eines Mehrfamilienhauses ist durch einen 3-geschossigen Baukörper mit Satteldach und vorgelagerte Balkone und Laubengänge geprägt. Das Erscheinungsbild der Fassaden wird durch weiße Lamellenstruktur der Balkonverkleidung dominiert und stellt eine Interpretation der ortstypischen Häuserarchitektur mit weißen Balkonen, Verandas oder Loggias dar. Die Höhe und Kubatur des Neubaus orientiert sich an der benachbarten Straßenbebauung. Das Maß der Baulichen Nutzung entspricht den Vorgaben eines Wohngebiets. Jede Wohnung ist über einen Laubengang zugänglich, der über eine Außentreppe oder ein Aufzug erschlossen wird. Im ebenerdigen Sockelgeschoß werden Parkdeck, Abstellräume und Technikräume für das ganze Haus angeordnet. In allen Geschoßen können jeweils 4 Wohnungen von gleicher Größe realisiert werden. Optional können 1 große und 2 kleinere Wohnungen oder 2 große Wohnungen pro Etage variabel zugeordnet werden. Der Neubau wird nach einem gültigen gebäudeenergetischen Standard errichtet und technisch ausgerüstet. Die kompakte und wiederkehrende Bauweise bildet gute Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Realisierung des Bauvorhabens.

Umbau Commerzbank Schleiz

Die Volkssolidarität RV Oberland e.V. plant den Umbau des zweiten Obergeschosses sowie des Dachgeschosses für Verwaltungsräume. Dabei soll das Dachgeschoss künftig zwei Büroräume sowie eine Besprechungsmöglichkeit für maximal 30 Personen aufnehmen.

TEAG Studie zur Umnutzung einer Halle

Für die Thüringer Energie AG führen wir eine Studie zur Umnutzung einer Lagerhalle durch. Mögliche Nutzungen wie zum Beispiel als Eventhalle / TMO-Labor / E-Museum sollen erörtert werden. Zu untersuchen ist, welche baulichen Voraussetzungen für eine derartige Nutzung notwendig sind. Die Machbarkeitsstudie wird aufgrund unseres interdisziplinären Planungsansatzes unterschiedliche planerischen Aspekte beinhalten: Erarbeitung von Planungsgrundlagen, Klärung der Aufgabenstellung Baurechtliche Einordnung, vorhandene und benötigte Erschließung, verkehrstechnische Fragen Tragwerksplanerische Bauwerksuntersuchung Baukonstruktive/haustechnische Bestandsbewertung, eine brandschutztechnische Analyse, sowie Konzepte für funktionale und gestalterische Raumlösungen mit entsprechenden Kosten- und Terminskizzen.

Ergänzungssatzung Peuschen

Die Ergänzungssatzung in Peuschen wurde von der Rechtsaufsichtbehörde ohne die Geltendmachung von Verfahrensfehlern gewürdigt. Parallel dazu wurde die für dieses Gebiet noch rechtskräftige Abrundungssatzung aufgehoben. Beide Satzungsbeschlüsse wurden zwischenzeitlich ortsüblich bekanntgemacht. Damit haben die Satzungen Rechtskraft erhalten und der Bauantrag kann gestellt werden.

3. Änderung Bebauungsplan Gewerbegebiet Neustadt/ Orla-Molbitz

Nachdem im Dezember 2025 die Planreife für die östliche Gewerbeflächen des Änderungsbereichs erteilt wurden, folgte noch im Dezember die Baugenehmigung für das erste Bauvorhaben. Zwischenzeitlich fand die abschließende Öffentlichkeitsbeteiligung statt und der Abwägungs- sowie Satzungsbeschluss wurde gefasst. Durch die Überplanung der Grünflächen westlich der Straße „Am Mühlberg“ erfolgte eine deutliche Erhöhung der versiegelten Fläche, welches es durch geeignete Maßnahmen auszugleichen galt. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde und Unteren Forstbehörde konnte im Bereich des „Dachsbergs“ eine Fläche gefunden werden, die durch Auslichtung des Waldbestandes, Müllberäumung und der Herstellung von speziellen Habitaten einen geeigneten Lebensraum für die im angrenzenden Schutzgebiet heimischen Amphibien und Reptilien bietet. Da Neustadt an der Orla über einen rechtswirksamen Flächennutzungsplan verfügt, wird die B-Plan-Änderung in Kürze Rechtskraft durch Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses erhalten.

Weitere Aufgaben

Wir haben die Aufträge für eine Ergänzungssatzung in Pößneck und die Neuaufstellung eines Bebauungsplans in Kindelbrück erhalten. Hier erbringen wir nicht nur die stadtplanerischen Leistungen, sondern auch die erforderlichen landschaftsplanerischen Leistungen und verfahrensbegleitenden Leistungen rund um die notwendigen Aufstellungsverfahren.

Neues aus dem Büro

Zwei neue Kolleginnen unterstützen uns seit Beginn des Jahres. Einmal Frau Susan Hampe. Sie verstärkt uns im Bereich Projektmanagement und Controlling sowie Frau Hannah Winter im Bereich Architektur.

Alles Gute wünsche wir Kevin auf seinem weiteren Weg.

SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH
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