Im Sommer verändert sich die Wahrnehmung von Architektur deutlich. Materialien reagieren auf Hitze, Oberflächen reflektieren intensiver und Außenräume werden zu sozialen Treffpunkten. Plätze, Loggien und Terrassen gewinnen an Bedeutung, weil sie Übergänge zwischen Innen und Außen schaffen. Die warme Jahreszeit macht sichtbar, wie sehr Architektur das Klima formt – und wie sehr das Klima die Architektur beeinflusst. Unsere Baustellen während der Urlaubs- und Ferienzeit selbstverständlich nicht still. Wir wollen hier einige unserer laufenden Projekte und deren Stände vorstellen, leider reicht der Platz nicht aus, um alle vorzustellen.
Bekanntermaßen wird im Patientengarten eine 15 m hohe, aufgeständerte Plattform errichtet, welche mehrere Hubschrauber und einen Hangar, sowie eine Sozialstation trägt. Ein beeindruckendes Bauwerk, welches zur Lebensrettung eingesetzt und somit eine Verbesserung der Patientenversorgung darstellt.





Das Klinikum Traunstein ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München und ein Krankenhaus der gehobenen Schwerpunktversorgung. Das Klinikum verfügt über 548 Betten und eine zentrale Notaufnahme. Mehrere Tageskliniken, Kompetenzzentren und ein Fachärztezentrum runden die Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten ab. Angegliedert an das Klinikum Traunstein ist die Rettungshubschrauberstation Christoph 14. Die Flugbetriebsfläche wurde durch uns für die zukünftige Nutzung von zwei Rettungshubschraubern ausgelegt, 2 Hubschrauberstandplätze (TLOF) für den Rettungshubschrauber Christoph 14 sowie für einem Gasthubschrauber (FATO). Zudem weist die Flugbetriebsfläche Mängel auf, die nachfolgende Maßnahmen erfordern. Dabei geht es um den Neubau der Absturzsicherung, Neuordnung der Flugbetriebsflächen, Erneuerung Flugfeldbefeuerung im Zuge der Neuordnung der Flugbetriebsflächen, Errichtung einer Feuerlöschanlage nach Forderungen AVwV sowie ICAO und Schaffung eines 2. Rettungsweges. Die zukünftige Flugbetriebsfläche überkragt die vorhandene Dachfläche des Bauteil 1. Zur Abbildung der flugbetrieblichen Anlagen incl. Sicherheitsflächen, wird die FATO in nördliche Richtung, über die Projektion des Bestandslandeplatzes hinaus erweitert. Der Stand der Planungen beinhaltet die Vorplanung, die dann in den Bauantrag mündet. Zusätzlich wurden wir mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für den Interimslandeplatz beauftragt. Die Studie untersuchte den Bestand des Parkhauses an der Herzog-Wilhelm-Straße sowie eine brückenartige Zuwegung zum Klinikgebäude unter funktionalen Aspekten. Die Station wird notwendig für den Zeitraum der Umbaumaßnahmen, um einen effektiven Flugbetrieb gewährleisten zu können. Hierzu wird das Konzept aus luftrechtlicher Perspektive geprüft und der bauliche Bestand unter statisch-konstruktiven Aspekten analysiert.






Die Verbandsgemeinde An der Finne saniert seit mehreren Jahren den Grundschulstandort Eckartsberga. Aufgrund der schlechten Bausubstanz des in den 1950er Jahren errichteten Gebäudeteils ist ein Ersatzneubau erforderlich geworden, der zusätzlich die Barrierefreiheit des Gebäudes gewährleistet und wichtige fehlende Schulfunktionen (Aula, Verwaltung) beherbergen wird. Um die fehlenden Klassenräume schnellstmöglich zur Verfügung stellen zu können, wird auf eine Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad zurückgegriffen. Zusagen zu Bewilligungen und Fördertöpfe für das Vorhaben sind bereits erteilt. Die Planungsphase hatte zum Ziel einen zukunftsfähigen Standort zu erhalten, der unterschiedliche Funktionen erfüllt, die das Lernen und die Entwicklung der Kinder fördern, zeitgemäß reagieren und flexibel reagieren lässt, unterschiedlich anordbar und nutzbar sind.



Die Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ eG plant die Sanierung und Umgestaltung im Bestand zwischen der Camburger Straße und Leipziger Straße in Jena. Ziel ist eine Nachverdichtung des Wohnraums, sowie die Umgestaltung des Freiraums. Im Quartier, welches vornehmlich aus einer Zeilenbebauung der 60er Jahre besteht, fehlen Wohnungsangebote für Familien und junge Menschen, die innenstadtnahen Wohnraum suchen. Der Bestand weißt vor allem kleine Drei- oder Vierraumwohnungen auf. Im Jahr 2023/24 wurde eine Machbarkeitsstudie und ein städtebaulicher Entwurf erstellt, der die Möglichkeiten einer behutsamen Nachverdichtung und die Schaffung von komplementärem Wohnraum im Quartier ermöglicht. Im Ergebnis wurde seitens Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ eG ein hybrides Wohnquartierskonzept favorisiert. Dieses Konzept sieht vor, dass die mittlere Zeilenbebauung zurückgebaut wird und eine modular konzipierte, verdichtete Bebauungsstruktur entsteht, die sich in ihrer städtebaulichen Dichte und Maßstäblichkeit an der näheren Umgebung orientiert und in diese integriert. Dabei sollen neue Qualitäten entstehen und freigelegt werden. Parallel werden die beiden Bestandsgebäude saniert, aufgestockt und somit ein vielfältiges, generationsübergreifendes Wohnungsangebot im Quartier geschaffen, welches ebenso die Bestandsgrundrisse teilweise anpasst und optimiert. Die vier Neubauten in der Mitte des Quartiers orientieren sich an miteinander verbundenen Gemeinschaftsflächen und schotten sich jedoch insgesamt von der Hauptverkehrsstraße Camburger Straße ab. Dadurch werden neue Qualitäten und Bezüge zum Außenraum geschaffen. Die „Randblöcke“ bleiben aus Gründen der Nachhaltigkeit und Einsparung „Grauer Energie“ erhalten und bieten die Möglichkeit, ein- bis zweigeschossig (mit Maisonette) aufgestockt zu werden. Das Wohnquartier wurde in der Entwurfsstudie auch unter dem Aspekt eines gemeinschaftlichen Erscheinungsbilds gestaltet. Das jetzige Wohngebiet besteht hauptsächlich aus einer Monostruktur von gleichartigen Dreiraumwohnungen. Diese Struktur wird im Hinblick auf ein generationsübergreifendes Wohnen im Quartier durch Vierraum-Familienwohnungen und Ein- und Zweiraumwohnungen für Singles und Paare ergänzt. So wird das Wohnungsangebot diversifiziert und ein Mix aus unterschiedlichen Wohnungsgrundrisse für verschiedene Bedürfnisse geschaffen.





Das statische System des Neubaus wird über eine Holzkonstruktion mit tragenden Stützen und Bindern aus Brettschichtholz realisiert. Wie bereits beschrieben weisen im Hallenbereich die Binder eine Spannweite von 18 m auf und werden mit einem entsprechend großen Querschnitt bemessen. Die Stützen sind raumhoch und werden in Abständen von 5 m an den Längsseiten der Halle angeordnet. Im Büro- und Sozialtrakt werden aufgrund der Zweigeschossigkeit Unterzüge aus Brettschichtholz im Erdgeschoss vorgesehen. Aufgrund der auf dem gewählten Raster angeordneten Zwischenstützen werden die Unterzüge bzw. Dachbinder in dieser Gebäudehälfte als Dreifeldträger mit Stützweiten von 5,5 bis 7 m ausgebildet. Das Übergangsbauwerk ist ein statisch in sich geschlossenes System und wird konstruktiv von den zwei Hauptgebäuden entkoppelt. Im Gegensatz zum neuen Produktions- und Bürogebäude wird es aufgrund der Böschungslage und der Einbindung ins Erdreich aus Stahlbeton gefertigt. Die gesamte Konstruktion sieht eine möglichst ökologische Materialauswahl vor, mit einer Wärmedämmung aus Naturfasern. Die Geschossdecke im Bürotrakt wird als Holzelementdecke hergestellt. In allen Büro-, Sozial- und Aufenthaltsräumen wird eine Flächenheizung im Fußbodenaufbau integriert. Das Flachdach wird mit PVT-Solarmodulen versehen werden. Der Holzbau und die Dachabreiten sind fertiggestellt, die Stahlbauarbeiten, der Trockenbau und Malerarbeiten in der Halle sind in vollem Gang.






Auch wenn es sich beim Beschäftigungs- und Förderbereich (BFB) BWB Steglitz nicht um ein öffentlich zugängliches Gebäude handelt, wurde das Bauvorhaben dennoch nach DIN 18040-1 (Öffentlich zugängliche Gebäude) geplant, da zu diesen „insbesondere Einrichtungen des Kultur- und des Bildungswesens [und] Einrichtungen des Gesundheitswesens“ zählen. Diese baulichen Anlagen „müssen in den dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teilen von Menschen mit Behinderungen […] barrierefrei erreicht und ohne fremde Hilfe zweckentsprechend genutzt werden können“. Die Erweiterungen und Neubauten zur Berufsbildung, Pflege und Therapie ermöglichen sämtlichen Teilnehmern (m/w/d) ein qualitative Teilhabe und setzen den Menschen und seine Entwicklung in den Vordergrund.






Am Rande des neu entstehenden „TEAG Campus Erfurt“ befindet sich ein Bestandsgebäude – eine ca. 3700 m² große, unbeheizte DDR-Systemhalle aus den 1970’er Jahren, mit einer Traufhöhe von ca. 10,80 m. In einem ersten Schritt wurden Studien, d.h. Funktionsermittlung, Flächenbedarfsermittlung und Kostenvergleich für eine Nachnutzung der alten Halle angestellt. Diese ergaben, dass sich eine Nachnutzung als Lager sowie Schulungs- und Ausbildungseinrichtung wirtschaftlich darstellt. Die Aufgabenstellung beinhaltet die grundlegende Sanierung, Einbau von Sanitäranlagen, Umkleidebereiche für Fahrradfahrer (große Spindanlage), flexible Lagerflächen (Kalthalle) ggf. zusätzliche Ebenen Hallenschiff 1 – Kfz-Halle, Schulungs- und Trainingszentrum Erweiterung um ca. 80 m². Zusätzlich soll auf Grund der Sanierung der Küche und des Speisesaals für diese Bereiche eine Interimslösung eingebaut werden. Der Bauherr beabsichtigt eine Neukonzeptionierung der Hallennutzung im Gebäude L2 einhergehend mir einer Sanierung und der Durchführung der erforderlichen Umbaumaßnahmen. Zu den Sanierungsmaßnahmen gehört die Kompletterneuerung der Dachabdichtung auf dem Hauptdach und Anbau sowie die Erneuerung von Blitzschutz und der Ergänzung einer Absturzsicherung.



Die Buteile wird seit Jahrhunderten durch Neustadt an der Orla als Trinkwasserquelle genutzt. Es erfolgte hier die Errichtung einer Spinnerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit 2011 trat das Gebäude als Technikmuseum mit Schwerpunkt Oldtimer auf. Das Sheddach mit Kastenverglasung, die unverbaute Produktionshalle, das filigrane Stahltragwerk und ein originaler Klinkerboden sind erhaltenswerte Alleinstellungsmerkmale. Mit den folgenden baulichen Maßnahmen wird die Halle für die Landesgartenschau und für die nachfolgenden Nutzungen ertüchtigt. Dies geschieht durch den Rückbau der Anbauten, der energetischen Sanierung der Dachkonstruktion, der Reinigung der Böden und der Überarbeitung der Stahltragkonstruktion, sowie durch den nachnutzungsorientierten Einbau von Fenstern und Türen im neuen Eingangsbereich, entsprechender Überarbeitung der Fassade, der Modernisierung der haustechnischen Anlagen. Nach dem Umbau zur Blumenhalle wird die Halle für die Nachnutzung mit Sporthalle, Marktplatz und Mensa, Räumen für die Grundschule und einem Kindergarten ausgestattet. Der Entscheidung ging eine Variantenuntersuchung, eine Analyse zum Thema Nutzfläche, Achsstruktur, Belichtung im Hinblick auf Barrierefreiheit, Außenbezug, Umgebung (Straße, Parken, massiver Bau zu Gelände), sowie die Bewertung von Schäden und weiteren Faktoren voraus. Durch die Umnutzung wird ein wichtiger Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung, zur Sicherung der Bildungsinfrastruktur sowie zur Revitalisierung bestehender Bausubstanz geleistet und nicht zuletzt vereint die Konzeption Vielseitigkeit in Nutzung und Teilhabe.

Im Auftrag der Gemeinde Ostseebad Mönchgut, Rügen, hat die SIGMA PLAN ® Weimar GmbH eine Wohnanlage vollumfänglich geplant. Als Voraussetzung für die Bauantragstellung war ein Bebauungsplan der Innenentwicklung nach §13 BauGB erstellt (B-Plan Nr. 13 „Wohnanlage am Zicker Berg“. Zudem wurde das ehemalige Gebäude der Kurverwaltung in enger Abstimmung mit der Gemeinde, dem Amt Mönchgut-Granitz sowie dem Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen auf dem Grundstück im November 2024 abgerissen. Auf Grundlage unseres Vorentwurfs, welcher der Gemeinde anschließend im Landkreis Vorpommer-Rügen besprochen wurde, werden nun drei Mehrfamilienhäuser, aus jeweils vier Wohneinheiten bestehend, welche vorwiegend für die Vermietung an einheimische Berufstätige und junge Familien vorgesehen sind, errichtet. Dabei befinden sich in jedem Haus jeweils zwei Drei- und zwei Vierzimmerwohnungen, welche einen offenen Wohn- und Essbereich enthalten. Dieser ist zweiseitig mit bodentiefen Fenstern versehen, von welchem aus jeweils zwei Terrassen im Erdgeschoss bzw. zwei Balkone im Obergeschoss erschlossen werden können. Die wunderschöne Anlage mit einem freien Blick in die Zicker Berge befindet sich bereits mitten im Rohbau.



Die in Dittersdorf ansässige Holzbaufirma möchte ihren Betrieb erweitern. Die Erweiterungsflächen schließen zwar unmittelbar an das bisherige Firmengelände an, befinden sich aber bauplanungsrechtlich im Außenbereich. Die Erweiterungsflächen sind im rechtswirksamen Flächennutzungsplan der Gemeinde Dittersdorf als gewerbliche und in den Randbereichen als gemischte Bauflächen dargestellt. Wonach es möglich ist, den Bebauungsplan gemäß Baugesetzbuch aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln. Wir wurden mit der Erstellung des Bebauungsplans, einschließlich Umweltbericht mit integriertem Grünordnungsplan sowie diverser verfahrenbegleitender Leistungen beauftragt. Im Juni 2026 wurde durch den Gemeinderat das Flächenkonzept bestätigt. Die Sommermonate nutzen wir um den Vorentwurf des Bebauungsplans zu erstellen, um im Herbst die frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen.

Im Weischlitzer Ortsteil Dehles haben wir den Entwurf der Ergänzungssatzung „Flurstücke 22/11 und 23/8“ erstellt. Durch die Einbeziehung von Außenbereichsflächen in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil, soll hier die Möglichkeit geschaffen werden, die derzeit als Gartenland genutzten Flächen mit untergeordneten Nebenanlagen, die mit der angrenzenden Hauptnutzung (Wohnen) in Verbindung stehen, zu bebauen. Da die Flächen bislang dem bauplanungsrechtlichen Außenbereich zugeordnet werden, ist die Errichtung der von den Anliegern gewünschten Nebenanlagen, ohne diese Satzung nicht möglich. Der Entwurf der Satzung wurde vom Gemeinderat beschlossen und zur Öffentlichkeitsbeteiligung sowie Beteiligung der berührten Träger öffentlicher Belange und Nachbargemeinden bestimmt. Die Beteiligung der berührten Träger öffentlicher Belange wird durch uns durchgeführt.

Im Rahmen der Umgestaltung wird der aktuell zur Werkstatt gehörenden Mitarbeiterbereich zurück gebaut und ausgelagert. Der dadurch im Showroom gewonnene Platz, wird für zwei Büroräume und ein Archiv genutzt werden. Die Gestaltung des bestehenden Verkaufsbereichs (Showroom, Verkauf, Büros) erfolgt gemäß den aktuell gültigen CI-Bestimmungen von Volvo, unter gleichzeitiger Einhaltung der Privatsphäre, insbesondere bei Kundengesprächen. Hier sind die Büroräume vom Rest des Showrooms mittels eines transparenten Trennwandsystems separiert. Der Anbau wird in Holzbauweise realisiert und erhält ein Flachdach.



Durch eine von uns erstellte Studie, die die Grundlage zu Investitionsentscheidungen, hinsichtlich der Sanierung des Rathauses der Gemeinde, bildete, werden nun die aufgezeigten Sanierungsansätze zur Ausführung gebracht. Der zeitlicher Umfang und eine Budgetabschätzung wurden zusätzlich zum Fokus der notwendigen Sanierung, die die Behebung der Wasserschäden und Beseitigung der Undichtigkeiten betrifft, bewertet. Da aber mit diesen Maßnahmen auch Arbeiten an der Fassade einhergehen, die einen nachlaufenden Instandsetzungsbedarf erzeugen, werden auch diese Bauteile zum Gegenstand der Leistung. Das Rathaus Kindelbrück ist ein Gebäude mit hoher historischer Bedeutung für die Stadt und ebenso für uns als Unternehmen. Das Vorhaben umfasst Umbau- und Instandsetzungsarbeiten, Fassadenarbeiten, Putzinstandsetzungen und Malerarbeiten bei unveränderter Fassadengestaltung. Einzelne Fenster sowie die Haupteingangstür werden erneuert; die Ausführung erfolgt in vergleichbarer Gestaltung. Ebenso wird die bestehende Glasüberdachung durch eine neue Glasüberdachung in ähnlicher Gestaltung ersetzt. Auf dem Dach ist die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen. Die erhaltene Baugenehmigung setzt nun die Ausführungsphase in Gang.

Unsere Auftraggeberin möchte im Sassnitzer Stadthafen ein Hotel errichten. Das Bauvorhaben ist auf der Fingerpier des ehemaligen Anlegers für die Fähre nach Trelleborg (Fingerpier westlich des Glasbahnhofs) und auf einer angrenzenden Landfläche im Sassnitzer Stadthafen vorgesehen. Die aktuellen Festsetzungen stimmen nicht vollständig mit den Anforderungen des Bauprojekts überein. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Gesamtprojekt werden nun durch die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans hergestellt. Als Planungsziele werden dabei die Reaktivierung und Wiedernutzbarmachung bereits versiegelter Flächen im Stadthafen, die touristische Aufwertung des Stadthafens durch die Schaffung von komplementären Nutzung im Zusammenhang mit dem Glasbahnhof als Denkmal und die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzung zur Errichtung eines Hotels definiert. Dies hat im Mai 2026 die Stadtvertretung Sassnitz mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bauleitplanverfahrens des vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 55 „Hotel am Glasbahnhof“ der Stadt Sassnitz beschlossen. Wir freuen uns sehr über den Erfolg. Gemeinsam haben wir hart daran gearbeitet.



Für unseren Bauherren, die Bo-Ra-tec GmbH haben wir einen Neubau im „Handwerkerhof“ in Weimar-Nord geplant. Der Baukörper, ein niedriger, langgestreckter Solitär beinhaltet neben Büroräumen, Sozial- und Sanitärbereichen zwei Werkstätten (für einfache Holz- und Elektroarbeiten) und einen Lagerbereich mit zwei Be- und Entladezonen, die im Erdgeschoss angesiedelt sind. Im Obergeschoss sind Büroräume, Besprechungs- und Pausenräume konzipiert wurden. Das Obergeschoss wird wie ein Staffelgeschoss betrachtet. Das seitlich einspringende Geschoss soll in leichter Holzbauweise errichtet werden. Tragende und aussteifende Holzständerwände, Holzstützen und Holzbalken sowie eine Massivholzdecke bilden die Konstruktion. Für unseren Auftraggeber geht es nun in die Bauphase. Das heißt wir haben die Baugenehmigung erhalten, die Bietergespräche und Vergaben für die Bauleistungen sind durchgeführt.



Die Bauherren der Louis Renner GmbH planen eine Neustrukturierung des Produktionsbetriebs in der bestehenden Produktionshalle in Meuselwitz. Neustrukturierung Produktionsbetrieb, Integration Holzstaubabsauganlage, RLT-Anlage und Sprinklersilo sowie Änderung Freiflächengestaltung, B-Plan 1.Änderung Gewerbe- und Sondergebiet „An der Oberen Altenburger Straße“ Durch die Integration der Hammerkopffertigung soll der Standort Meuselwitz gestärkt werden, wodurch zusätzliche Ar-beitsplätze entstehen. Zur Erfüllung der Anforderungen aus diesem Konzept ist die Installation einer Sprinkleranlage mit dem Vorhalt der entsprechenden Wassermenge notwendig. Hierfür ist im südlichen Grundstücksbereich ein oberirdisches Silo geplant. Das Silo muss ein Wasservolumen von 300 m³ vorhalten. Dies entspricht einem Silo mit einem Durchmesser von ca.7,00 m und einer Höhe von ca. 10,00 m. Für die Sprinklerpumpe ist eine separate Pumpenzentrale in Containerbauweise vorgesehen.



Der Freiraum um den Theaterkomplex mit besonderer stadtbildprägender Bedeutung soll unter Wiederherstellung bzw. Instandsetzung bestehender Strukturen und Bewahrung der Ensemblecharakteristik eine Aufwertung erhalten. Im Zuge der komplexen Maßnahme „Sanierung von Hochwasserschäden und präventiver Hochwasserschutz im Thüringer Landestheater Rudolstadt“ fanden umfangreiche Bautätigkeiten am Theater statt. Mit Ersatzneubau des Zuschauerhauses sowie Umbau und Sanierung des Bestandes des Theaterfunktionsanbaues, des Magazins und des Bühnenhauses wird eine freiräumliche und funktionale Neuordnung des öffentlichen Raumes im Theaterumfeld erforderlich. Ziel war es, einen Freiraum mit Aufenthaltsqualität zu schaffen, der der Bedeutung und dem Charakter des Ortes gerecht wird und gleichzeitig die verkehrstechnischen und organisatorischen Anforderungen, welche sich aus dem Theaterbetrieb ergeben, in die Freiflächengestaltung zu integrieren. Dabei wurde der besonderen Lage des Areals im Stadtraum sowie der Bewahrung der Ensemblecharakteristik und gleichzeitig die für den Theaterbetrieb notwendigen Funktionen Rechnung getragen.








Wir sind beauftragt eine städtebauliche Studie für das Entwicklungsareal Kirschberg Quartier in Weimar zu erstellen. Zu unseren Leistungen zählen die Erstellung des Lageplan, Ansichten, Isometrie, Perspektiven, 3D Modell, Grobkostenschätzung, Statistiken und die Ermittlungen projektbezogener Kennzahlen. Es soll ein altersgerechtes, barrierefreies Wohnen ermöglicht werden, sowie ein Wohnungsmix mit 1 bis 2 – Zimmer Wohnungen und 3 – Zimmer Wohnungen.


Die SailGP, ein internationaler Segelwettbewerb, bei dem Hochleistungs-Katamarane des Typs F50 mit Foils zum Einsatz kommen, ist die Formel 1 des Wassers. Die Teams treten im Rahmen einer Saison bei mehreren Grand Prix-Rennen rund um den Globus gegeneinander an. Der Germany Sail Grand Prix in Sassnitz findet an zwei Veranstaltungstagen, am 22. und 23. August 2026, statt. Die Bauherren der SailGP planen die Errichtung einer temporären technischen Werkstatt mit Bootsgarage zum Event der SailGP im Stadthafen von Sassnitz. Die Gesamtfläche soll auf dem küstennahen Festland errichtet werden. Der Grundstückeigentümer ist die Stadt Sassnitz. Die temporäre Werkstatt mit Bootsgarage setzt sich aus drei maßgebenden Baugruppen und weiteren rückgelagerten Funktionsbereichen zum Betrieb zusammen. Die Baugruppe der Bootsgarage besteht aus mehreren aneinandergereihten, modularen Aluminium-Rahmenkonstruktionen, welche der Aufbereitung und Reparatur der Segelboote dienen. Diese sind zur Hafenkante ausgerichtet. Rückseitig sind jeweils zwei, standardisierte 40-Fuß Seecontainer funktional angegliedert. Die Baugruppe des Hangars setzt sich aus einer Zeltkonstruktion und sechs 40-Fuß Container zusammen. Diese Baugruppe ist in identischer Form zweimal auf dem Gelände vorhanden. Die Baugruppe der Werkstatt besteht aus ein, mit der Bootsgarage vergleichbaren, Aluminium-Rahmenkonstruktionen und zwei 40-Fuß Containern. Diese Lifting-Structure dient der Reparatur der Segelboote. Zum zweiten Mal sind wir für das Event tätig und sorgen auch dieses Mal dafür, dass Boot, Trainer und vor allem die Crew ihre Aufgaben auf dem Platz reibungslos unternehmen können.




Mit dem Erwerb einer ehemaligen Möbelfabrik hat die Birkenstock Group eine strategische Investition getätigt. Die Standortverlagerung bildet die Grundlage für die zukünftige Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Produktion. Die entscheidende Herausforderung besteht nun darin, eine Bestandsimmobilie mit unbekannten technischen Reserven in einen effizienten, belastbaren und entwicklungsfähigen Produktionsstandort zu transformieren ohne Fehlentscheidungen, ohne kostenintensive Umwege und ohne unnötige Verzögerungen in der Betriebsaufnahme, die bereits im August dieses Jahres stattfinden soll. In einer ersten Phase haben wir, um belastbare Aussagen zum Gebäude und zur Erörterung der entsprechenden Varianten, eine technische Bestandsaufnahme und fachplanerische Bewertung des Bestandes durchgeführt. Danach entstehen Konzepte zu Interimsbetrieb, energetischem Masterplan, Strategie zu Investitionen und Nutzung. Unsere folgenden Aufgaben bestehen dann in der Steuerung und Koordinierung der Vorgänge, der Optimierung und der Sicherstellung des Zeit- und Kostenplanes.



Für die Stadt Neustadt an der Orla haben wir die Ergänzungssatzung „Flurstück 1404/1“ erstellt. Diese wurde nach einem – nach Baugesetzbuch üblichen – Aufstellungsverfahren aufgestellt und im Juni 2026 durch den Stadtrat beschlossen. Derzeit stellen wir hier die Verfahrensakte zusammen, um die Satzung bei der Rechtsaufsichtsbehörde zur Anzeige zu bringen.
Durch die Satzung wurde die Möglichkeit geschaffen in einem Gartengrundstück, welches dem Außenbereich zugeordnet war, Baurecht für ein Wohngebäude zu ermöglichen. Da sich in unmittelbarer Nachbarschaft gewerblich genutzte Einrichtungen befinden, wurde zum Nachweis der Einhaltung von gesunden Wohnbedingungen innerhalb der Ergänzungsfläche seitens des unteren Immissionsschutzbehörde ein Schallgutachten gefordert. Letztlich konnte damit nachgewiesen werden, dass am Standort gesundes Wohnen möglich ist, u.a. durch gezielte Bauformen und Gebäudehöhen sowie durch gezielte Anordnung von ruhebedüftigen Räumen im Gebäudeinneren. Für die Ergänzungsfläche besteht bereits ein konkretes Bauinteresse.


Auf dem Betriebsgelände der TEAG Thüringer Energie AG in Erfurt an der Schwerborner Straße befinden sich Hallenanlagen, die sich angesichts ihrer besonderen Industrie-Atmosphäre, der hervorragenden Verkehrsanbindung und der großräumlichen Konstruktion für innovative Nutzungskonzepte eignen. Die ehemalige BFE-Halle ist Gegenstand unseres aktuellen Auftrages. Dies betrifft die Erarbeitungen Generalplanungsleistungen. In einem Teilbereich soll ein Schaulabor der TEAG für die Erforschung von Ladeinfrastruktur entstehen. Ziel ist neben der Gewährleistung geeigneter Arbeitsbedingungen auch die Erhaltung des Industriecharakters am Standort.



Neu bei uns! Herr Dipl.-Ing. Hartwig. Er unterstützt uns in der Projektbearbeitung in Weimar und Frau Steffi Bittner auf Rügen. Herzlich Willkommen und wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit.


Am 02.06.2026 feierten wir unseren Firmengeburtstag zum 27. Mal und am 05.06.2026 lud uns die Geschäftsführung zu einem wundervollen leckeren Thüringer BBQ ein. Großartig unterstützt durch die Kochschule Holzdorf. Wir danke allen Beteiligten für den gelungenen Nachmittag.





