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Neuigkeiten 2004

Neuigkeiten 2004

+ + + von unseren Baustellen und Projekten + + +

13. Tagung der Luftrettung, Garmisch-Partenkirchen

Erstmalig hat es bei der Fachtagung der Luftrettung unter den Ausstellern einen Neuling gegeben:

Das Planungsteam

Vom luftfahrttechnischen Gutachten über die komplette Bauplanung erstellen wir für Sie Luftrettungsstationen als Generalplaner und können somit Synergieeffekte nutzen, die eine einwandfreie Funktionalität und kostengerechtes Bauen gewährleisten. Unsere Erfahrung und eine Vielzahl von realisierten Vorhaben haben gezeigt, dass dies für unsere Auftraggeber einen monitären Vorteil bedeutet.

 

Kurz gesagt: „Wir STARTEN Ihr Projekt sicher,
STEUERN es zielgerecht
und legen in Sachen Kosten und Termine eine PUNKTLANDUNG hin“

Weitere Informationen unter www.einstarkesteam.com


Neubau Lackiererei Heller GmbH, Königs-Wusterhausen

Mit einem guten Lösungsvorschlag unter Beachtung der Funktionen, des Budget und natürlich einem ansprechenden Erscheiniungsbild, konnten wir den Auftrag zum Neubau der „Lackiererei Heller GmbH“ erlangen. Derzeit wird die Genehmigungsplanung erstellt. Baubeginn wird im Frühjahr 2005 sein.

Wettbewerb Studentenwohnhaus Leibnizallee, Weimar

Die SIGMA PLAN beteiligte sich im September mit einem Entwurf im Rahmen eines Wettbewerbs zur Umnutzung eines ehemaligen Kasernengebäudes zu einem Haus, in dem künftig Studentisches Wohnen Aufnhame finden soll. Auslober ist das Studentenwerk Jena-Weimar.

Nutzungskonzept Papststraße, Weimar

Der Gewerbhof Pabststraße liegt im Weimarer Bahnhofsviertel und soll durch städtebauliche Neuordnung revitalisiert werden. Es wurden zunächst Variantenuntersuchungen vorgenommen. Teilabriß und Neuordnung sollen die Gewerbeimmobilie werbewirksam vor der Thälmannstraße in Erscheinung treten lassen.

         

Logistikanlage N&V, Ludwigsfelde

In Zusammenabeit mit der Firma Goldbeckbau (Berlin) wurde eine Logistikanlage errichtet.

          

Biomasse-Kraftwerk, Erfurt-Mittelhausen

Im August wurde der Bauantrag für das Biomasse-Kraftwerk in Erfurt-Mittelhausen erarbeitet. Der Komplex besteht aus einem überdachten Freilager, einem Technikgebäude und einer Feuerungsanlage.

Das Verfahren der Anlage basiert auf Verbrennung von naturbelassenen Hölzern und dem thermodynamischen Carnot-Prozess, in dem Hochdruckdampf erzeugt und über Dampfturbinen in Strom umgewandelt wird.


Angaben zu den Mengen der eingesetzten Stoffe:

Brennstoffmenge:  45.000 t/Jahr (Hackspäne von einer Größe von 3-8 cm)
Endprodukte:        . Strom:  5,5 MW, 10 KV
. Wärme:  jährlich zwischen 22.000 MWh – 32.000 MWh
. Holzasche:  ca. 1.250 t/Jahr
. Holzstaub:  ca. 200 t/Jahr

Perforation, Transformation Mühlenspeicher in Merxleben

Im Juli begann die Generalplanung zur Umnutzung eines ehemaligen Getreidespeichers zu einem Wohnhaus mit fünf hochwertigen Wohnungen (drei Wohnungen werden als Maisonette ausgebildet).

Die bestehende Primärstruktur des Stahlbetonskelettes wird durch Umnutzung perforiert. So wird in das Ambiente einer alten landwirtschaftlichen Anlage modernes Wohnen integriert.

Abgabe Bauantrag: September 2004
geplanter Baubeginn: November 2004

 

 

Die Konzeptentwicklung für das Dorfzentrum in Rottenbach als ein Ergebnis der  „Machbarkeitsstudie für ausgewählte Dorfzentren“  –
wir berichteten – wird weitergeführt. Dazu finden Abstimmungen mit neuen möglichen Interessenten und Akteuren u.a. aus dem sozialen Bereich statt.

Die Integration sozialer Einrichtungen wie Altenwohnheim, führt zu einem interessanten und auch aus wirtschaftlicher Sicht langfristig tragfähigem Funktionsmix.

 


Neuigkeiten 1. Halbjahr 2004

+ + + von unseren Baustellen und Projekten + + +

Fertigstellungen:

Mitte Juni wurde mit Ablauf dieser Legislaturperiode das Stadtentwicklungskonzept für die Karnevalshochburg Wasungen an der Werra beschlossen. Dieses Konzept setzt den städebaulichen Rahmen für die Entwicklung der Stadt bis zum Jahre 2020.
Vor dem Hintergrund des Bevölkerungsrückganges, der Probleme der Stadtsanierung, der Beeinträchtigungen der Lebensqualität durch den Durchgangsverkehr der Bundeststraße 19 und dem zukünftigen Infrastrukturbedarf werden Perspektiven für den Umgang mit Bausubstanz und kommunalen Einrichtungen aufgezeigt.

Eng verbunden damit ist die Fertigstellung des Stadtbodenkonzeptes für die Stadt.
Die historische Altstadt erhält damit einen Rahmenplan, der Gestaltungsgrundsätze für den Ausbau von Straßen, Gassen und Freiflächen festlegt.

Vom Mai 2003 bis April 2004 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus Schwand gebaut, einschließlich einer Aufstellfläche für das Fahrzeug und Stellplätzen für die Kameraden.

Den zweigeschossigen Hauptbaukörper und den eingeschossigen, sanierten Altbau verbindet nun ein eingeschossiger Glasverbinder, der auch die beiden Baukörper sichtbar voneinander ablöst. Leitgedanke der Gestaltung war die Fortführung der traditionellen Bauformen, die angemessen modern umgesetzt wurden. Dies spiegelt sich beispielsweise im Einsatz der Materialien wieder. So wurden in Anlehnung althergebrachter baulicher Proportionen und Dachformen vor allem Glattputz, Holzverschalungen und Schiefer (alternativ Kunstschiefer) eingesetzt.

Im Altbau ist der Umkleideraum und ein Gerätelager untergebracht. Im Verbinder wurden die Toiletten und sämtliche Verkehrs- und Erschließungsräume eingeordnet. Das Erdgeschoß des Hauptbaukörpers beherbergt die Fahrzeughalle und Lagerräume. Im oberen Geschoß ist, durch eine flexible Trennwand abgetrennt, der Schulungsraum die Jugendfeuerwehr und eine Teeküche eingerichtet. Zusammengelegt bzw. bei offener Trennwand kann dieser größere Bereich auch als Veranstaltungsort der Dorfgemeinschaft genutzt werden.

Das Gebäude ist so angelegt, daß separate Zugänge existieren und auch unabhängige Veranstaltungen stattfinden können. Einfamilienhaus Großgott

Das moderne Gebäude liegt im repräsentativen Bebauungsplangebiet der Stadt Weimar „Leibnizallee/Über dem Horn“. Der Bau steht in unmittelbarer Nähe des bereits geschaffenen Angerbereiches des Viertels als Anbau an ein benachbartes Gebäude.

Das Erdgeschoß des Hauses beinhaltet die Wohnfunktion, über eine einfach gestaltete Treppe gelangt man in das 1. Obergeschoß. Dort sind die Rückzugsbereiche eingeordnet. Neben zwei Kinderzimmern und einem Schlafraum ist ein kombinierter Arbeits- und Gästebereich untergebracht.

Das Gebäude wurde massiv, in traditioneller Bauweise errichtet. Entsprechend dem Bebauungsplan ist ein Flachdach mit Attika vorgeschrieben. Der Wandaufbau des Hauses ist mehrschalig, besteht aus Mauerwerk mit Wärmedämmverbundsystem und einer Holzplattenverkleidung. Die Holzplatten sind Sperrholzplatten, mit farbiger Lasur versehen. Fenster wurden in Holz (grau-blau) gefertigt.
Kubatur und Materialeinsatz sind Ausdruck modernen Wohnungsbaus in diesem thüringenweit beispielhaften Wohnbaugebiet.

Blockheizkraftwerk Bad Berka

Auf dem Gelände der Zentralklinik Bad Berka wurde der Neubau des Gebäudes zur Integration einer Brennstoffzelle eingeweiht. Diese dient der Versorgung des Klinikbetriebes. Aufgrund des Modellcharakters und Einsatzes neuer Technologien, hat die Gesamtanlage auch repräsentative sowie demonstrative Zwecke zu erfüllen und bedurfte erhöhter gestalterischer Anforderungen.

          

Der kompakte Baukörper gliedert sich harmonisch in das Hanggelände ein. Die Planung der Gebäudestruktur sowie -dimensionierung, erfolgte in Zusammenspiel mit der Dimensionierung der Brennstoffzelle. Das Gebäude ist großzügig verglast, um der integrierten Technik eine ausreichend Präsentation zu ermöglichen. Eine Plattform im Innern dient zudem der Besichtigung der technischen Anlage.

Die Erschließung erfolgt über einen bestehenden Parkplatz. Im Untergeschoß befindet sich eine Außenfläche für die Aufstellung des Kühlturmes.

Im April wurde die Machbarkeitsstudie für ausgewählte Dorfzentren der Modellregion Ostthüringen als ein Pilotprojekt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung im Rahmen des Forschungsprogrammes „Aufbau Ost“ fertiggestellt.

In einem engen Zeitrahmen wurden für sechs mögliche Dorfzentrenstandorte in den Landkreisen Saalfeld- Rudolstadt und Saale-Orla-Kreis Machbarkeitsstudien erstellt. Zwei Standorte wurden schließlich näher beplant. Beide Planungen sehen die Integration verschiedener kommunaler, schulischer, sowie sozialer Einrichtungen unter Nutzung bestehender Gebäude vor.

Im ersten Beispiel wird eine Grundschule in einem ehemaligen Schloß um kommunale Einrichtungen wie Gemeindeverwaltung, Vereinsräume, Bibliothek ergänzt.
Im zweiten Fall wird eine ehemalige Plattenbauschule teilweise rückgebaut und umgenutzt. Neue Funktionen wie Gemeindeverwaltung, Kindergarten, die Einrichtung eines sozialen Trägers und eine Tourismusschule sollen entstehen.

Die Ergebnisse wurden auf der 10. Thüringer Regionalplanertagung in Arnstadt sowie auf einem Abschlußsymposium in Potsdam unter bundesministerieller Beteiligung vorgestellt.

http://www.regionale-anpassung.de/moro/ Rahmenplanung Wallanlagen Schmalkalden

Die ehemaligen Befestigungswälle zwischen dem äußeren und inneren Stadtmauerring der Stadt Schmalkalden sollen langfristig zu Freianlagen umgestaltet werden, welche die Stadt als grünen Gürtel umschließen und neue städtebauliche Qualitäten schaffen. Der zu entwickelnde Grüngürtel erhält ein homogenes Erscheinungsbild, das sich harmonisch in das Stadtbild einfügt und durch die funktionale Zuordnung von Teilflächen und gestalterischen Höhepunkten differenziert wird. Stadtgeschichte und moderne Ansprüche sollen zu einem reizvollen Kontrast zusammengeführt werden.

Die Arbeit legt den Entwicklungsrahmen der Wallanlagen fest und benennt Prioritäten und Realisierungsschritte. Kernstück ist der „Rahmenplan“, der den gestalterischen und funktionalen Rahmen der Grün-, Publikums- und Verkehrsflächen beschreibt sowie Qualitäten und Materialien festlegt.

Baubeginn: Wasungen Kirchweg

Im Rahmen der Stadtsanierung wurde mit der Sanierung des Kirchweges begonnen. Herausforderung dabei sind die Anforderungen des Denkmalschutzes in diesem innerstädtischen Altbauquartier, der sehr beengte Bauraum und die Sackgassensituation.

Vor der Oberflächengestaltung erfolgt gegenwärtig der Austausch der Trinkwasser- und Abwasserleitungen bei vollem Betrieb auf ca. 300 m Länge.

Umbau libysche Botschaft, Berlin

Die ehemaligen Residenz (Gästehaus eines Botschafters) in Berlin Pankow ist ein Typenprojekt aus den 70-er Jahren der DDR (Typ Mageburg). Künftig soll das Gebäude, wie in der Vergangenheit, als Büro- und Wohnhaus genutzt werden.

Das Haus gliedert sich in 3 Nutzungseinheiten: Foyer im Erdgeschoß; Kellerräume und eine Einliegerwohnung sowie Schwimmbad.

Die Wohnung wird in den Garten zweigeschossig erweitert und erstreckt sich, verbunden über eine innere Erschließung, über beide Geschosse. Im Westteil ist ein Büro mit 4 Büroeinheiten untergebracht. Die Öffnungen des Gebäudes werden zum größten Teil akzeptiert und mit neu geteilten Fenstern versehen. Eine großzügige Öffnung entsteht hingegen an der Eingangs-Nordseite, die durch eine Stahl-Glas-Konstruktion geschlossen wird.

Die Farbgestaltung wird dem Amt für Bauaufsicht und Denkmalschutz vor Ausführung der Arbeiten mitgeteilt und abgestimmt.

Gegenwärtig sind wir mit der Planung der neuen Luftrettungsstation des ADAC Christoph 22 in Ulm befaßt. Diese Aufgabe beeinhaltet den Ersatzneubau der Luftrettungsstation bestehend aus einem Hangar für einen Hubschrauber sowie der Sozialstation (Pilotenunterkunft) und die Erweiterung für einen zweiten Hangar. Der Neubau hat bei laufendem Flugbetrieb zu erfolgen und schließt eine Interimslösung für die Phase der Bauzeit ein.

Die Entwurfsidee geht von zwei getrennten Baukörpern für die unterschiedlichen Funktionen aus. Der Hangar wird als transparenter Baukörper entstehen. Im Gegensatz dazu erscheint die Sozialstation als massiver Baukörper, verkleidet mit Eternit. Geplanter Baubeginn der Anlage ist Ende 2004.

Es ist geplant, im östlichen Teil des Geländes der Uniklinik Regensburg ein neues Luftrettungszentrum, bestehend aus Landeplatz, Vorfeld, Hangar und Sozialgebäude für Piloten, zu errichten und zu betreiben, da das derzeitige Provisorium den Anforderungen nicht mehr gerecht wird.

Der Landeplatz soll am Tage und in der Nacht unter Sichtwetterbedingungen (VMC) von Rettungshubschraubern, Hubschraubern mit Krankentransport und Katastrophenschutz angeflogen werden. Im Hangar ist das Unterstellen des stationierten Hubschraubers vorgesehen. Die Sozialstation wird zweigeschossig errichtet und dient der allgemeinen Flugsicherung und als Aufenthalts- und Wohnbereich der Piloten.

Der Neubau des Hangars wird so konzipiert, daß er aus möglichst vielen Fertigteilen besteht und kostengünstig zu errichten ist. Bei der Gestaltung und der Wahl der Materialien des Neubaus wird auf die örtliche Lage auf dem Klinikgelände eingegangen. Ziel ist es weiterhin, das Gebäudeensemble der Klinik aus differenzierten Formen durch eine einfache, klare Gebäudeform zu ergänzen.

               

Der Bau entspricht dem Charakter eines Hubschrauberhangars und wird durch ein klares Achsmaß, die Verwendung von Systemelementen, durch die Farb- und Materialwahl sowie einer perfekten industriellen Verarbeitung und Detailausbildung geprägt sein.

Umbau und Erweiterung des Grundstückes der Berliner Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten GmbH & Co.KG , Berlin

Im Zuge einer möglichen Zusammenlegung der zwei in Berlin angesiedelten Zeitungsgrossisten muß die Kommissionierung an dem vorhandenen Standort erweitert werden. Da Erweiterungsmöglichkeiten auf diesem Grundstück aber begrenzt sind, wurde im Vorfeld ein angrenzendes Grundstück gekauft und in Zusammenarbeit mit den Grossisten eine Optimierung und Umnutzung der vorhandenen Strukturen erarbeitet. Dadurch ergab sich ein Flächenbedarf von ca. 1.600 m2, der in einem neuen zweigeschossigen Industriebau realisiert werden soll.

+ + + aus unserem Bürobetrieb + + + neue Mitarbeiterin: Seit 01.02.2004 ist Frau Katja Lohmann in unserem Team. Sie arbeitet als Bauzeichnerin.

Architektouren 2004                               

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe apropos architektouren der Architektenkammer Thüringen wird in diesem Jahr unser Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in Dörtendorf gewürdigt.

In der dazu erscheinenden Publikation wird die Entscheidung für eine konsequent moderne Formgebung betont. „Der schlichten Kraft der traditionellen dörflichen Fassaden steht damit eine ebenso klare Sachlichkeit konstruktiver Form- und Detailwirkung des Neubaus gegenüber.“

…“Überzeugend an diesem Haus ist die unkomplizierte Überlagerung verschiedener Ansprüche einer Dorfgemeinschaft in einem Bauwerk, zum gegenseitigen Nutzen für alle. Ein praktikables Modell für kleinere Gemeinden und beispielhaft für die angemessene Einordnung neuer Architekturformen in solche Orte.“

                           + + + 5 Jahre SIGMA PLAN GmbH + + +

Am 2.Juni 2004 war es soweit, unser Büro wurde 5 !

Der Rote Turm in Belvedere bot den ehrwürdigen Rahmen, um auf eine unglaublich ereignisreiche Zeit zurückzublicken, gemeinsam zu feiern und gespannt in die Zukunft zu schauen.